Die Lange Nacht der Forschung 2026 ist Österreichs größte Veranstaltung rund um Wissenschaft, Forschung und Innovation. Am 24. April 2026 war die K1-MET GmbH an drei Standorten vertreten – Linz, Leoben und Tulln – und gab spannende Einblicke in nachhaltige metallurgische Forschung.
Linz: Thermoelektrizität als ultimativer Wärmewandler zur Energierückgewinnung
Ars Electronica Center Linz (Ars-Electronica-Straße 1, 4040 Linz)
Besucher:innen konnten erleben, wie Wärme direkt in elektrische Energie umgewandelt werden kann. Durch Demonstrationen und Hands-on-Experimente erhielten sie Einblicke in die physikalischen Grundlagen der Thermoelektrizität und lernten, wie industrielle Abwärme effizienter genutzt werden kann. Das interaktive Setup ermöglichte es, nachzuvollziehen, wie thermoelektrische Materialien Wärme in Strom umwandeln, und zeigte das Potenzial dieser Technologie zur Steigerung der Energieeffizienz in der Industrie auf.
Leoben: Was macht Stahl nachhaltig?
Montanuniversität Leoben (Franz Josef-Straße 18, 8700 Leoben, Metallurgiegebäude, 2. Stock, Foyer des Lehrstuhls für Eisen- und Stahlmetallurgie)
In Leoben wurde die Station Sustainable Steel Experience vom Lehrstuhl für Eisen- und Stahlmetallurgie der Technischen Universität Leoben gemeinsam mit dem metallurgischen Kompetenzzentrum K1-MET GmbH präsentiert. Besucher:innen nahmen an einem kurzen Fachvortrag teil, der Einblicke in eine klimafreundliche und nachhaltige Stahlproduktion mit Fokus auf CO2-arme Produktionsrouten, Mobilität und metallische Werkstoffe gab. Ergänzend dazu gab es interaktive Elemente für jüngere Teilnehmende: Kinder konnten verschiedene Proben unter dem Mikroskop untersuchen und so Einblicke in Mikrostrukturen gewinnen. Abgerundet wurde das Programm durch eine Führung durch die metallographischen Einrichtungen sowie einen Besuch im Direktreduktionslabor, in dem ein Live-Experiment demonstriert wurde.
Tulln: Abfall als Ressource – Wie können uns Mikroorganismen und Biomoleküle bei der Metallrückgewinnung unterstützen?
Universität für Bodenkultur Wien (Konrad-Lorenz-Straße 20, 3430 Tulln)
Die Station zeigte, wie Mikroorganismen wertvolle Metalle aus Elektroschrott wie alten Mobiltelefonen oder Laptops lösen können. Mithilfe von Biomolekülen lassen sich diese Metalle anschließend selektiv aus komplexen Gemischen zurückgewinnen. Besucher:innen hatten die Möglichkeit, selbst kleine Experimente durchzuführen, Lösungen zu pipettieren, Elektroschrott zu untersuchen und zu testen, wie sich bestimmte Metalle aus Gemischen separieren lassen. Die Station bot einen niederschwelligen Einblick in innovative Ansätze der Rohstoffrückgewinnung und des zirkulären Materialmanagements.
K1-MET bedankt sich herzlich bei allen Besucher:innen für ihr Interesse sowie bei der UAR – Upper Austrian Research GmbH für die Koordination der Veranstaltung in Linz, bei der Technischen Universität Leoben für die Zusammenarbeit in Leoben und bei der BOKU University (IFA-Tulln) für die Kooperation in Tulln.

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