Monika Seidl präsentierte K1-MET-Forschung unter dem Titel „Improving Secondary Cooling Simulations in Continuous Casting: Regression Models Validated by In-Plant Traveling Thermocouples“. Co-Autoren sind Daniel Kavic (K1-MET), Christian Bernhard, Sergiu Ilie, Franz Ramstorfer, Ricardo Vieira Regis De Almeida Martins und Roberto Gerardo Bruna.
Auf Basis experimenteller Daten aus praxisnahen Bedingungen am Düsenmessstand des Lehrstuhls für Eisen- und Stahlmetallurgie der Montanuniversität Leoben wurden physikalisch informierte Regressionsmodelle in Python entwickelt. Die Modelle wurden in das hauseigene Simulationstool m2CAST integriert, um die Berechnung von Temperaturfeldern und des Erstarrungsverhaltens zu verbessern.
Die industrielle Validierung erfolgte mithilfe von Traveling Thermocouples, wodurch ein Vergleich mit realen Gießbedingungen möglich wurde. Der kombinierte Ansatz aus Experimenten, Modellierung, Simulation und Betriebsdaten trägt zu einem besseren Verständnis der Sekundärkühlung und zur Prozessoptimierung im Stranggießen bei.

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