Primetals News: K1-MET startet als neue Forschungs-GmbH

K1-MET Pressekonferenz

Bildtext siehe *)

Das K1-MET Kompetenzzentrum für metallurgische und umwelttechnische Verfahrensentwicklung mit den Standorten Linz und Leoben erhält eine neue Organisationsstruktur. Nach sieben Jahren als Arbeitsgemeinschaft zwischen den führenden lndustrieunternehmen und Universitäten des Landes werden die Forschungs- und Entwicklungsprojekte nun in einem eigenständigen Unternehmen, der K1-MET GmbH, durchgeführt. Primetals Technologies Austria ist mit 20 Prozent am Unternehmen beteiligt.

Die zentralen Forschungsgebiete von K1-MET sind die Optimierung der metallurgischen Prozesse, die Etablierung neuer Technologien sowie die Senkung des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen. Das Kompetenzzentrum läuft im Rahmen des COMET-Programms der FFG (Forschungsforderungsgesellschaft) zur Förderung der Kooperation von Industrie und Wissenschaft. Die Gesamtlaufzeit beträgt acht Jahre (2015 bis 2023). Eigentümer der K1-MET GmbH sind mit jeweils 35 Prozent die voestalpine und die Montanuniversität Leoben. 20 Prozent gehören Primetals Technologies und die Johannes Kepler Universitat Linz stellt mit zehn Prozent den zweiten wissenschaftlichen Eigentümer dar. Die einzigartige Eigentümerstruktur aus Industrie, Technologie und Wissenschaft ist ein wesentlicher Faktor der gemeinsamen Forschung im Kompetenzzentrum.

Primetals Technologies als starker Partner

„CO2-Reduktion bei der Produktion von Stahl, energie- und ressourceneffiziente Prozesse und die branchenübergreifende Zusammenarbeit sind der Schlüssel für den zukünftigen Erfolg in der Stahlindustrie", betont Andreas Flick, Chief Technology Officer Upstream bei Primetals Technologies. In Zukunft würden genau diese Themen weiter in den Vordergrund rücken, gerade im Hinblick

auf das Spannungsfeld zwischen den großen Stahlerzeugern in China und in Europa. „Durch die Gründung der K1-MET GmbH stärken wir die Kooperation nicht nur mit der Wissenschaft, sondern auch mit der Wirtschaft, und wir können gemeinsame Forschung auf höchstem Niveau betreiben." Die dabei aufgebauten Kompetenzen seien unverzichtbar, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen. „Unsere Erwartung ist, dass wissenschaftlich-technologische Entwicklungen und Innovationen initiiert werden, die allen Partnern nutzen, um ihren Geschäftserfolg abzusichern." Primetals Technologies mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung im internationalen Anlagenbau werde ein starker und verlässlicher Partner für die K1-MET GmbH sein wird und einen großen Teil zu ihrer weiteren Erfolgsgeschichte beitragen.

*) Bild (v.l.): Andreas Flick (Chief Technology Officer Upstream, Primetals Technologies), Franz Androsch (Leitung Forschung, voestalpine Stahl GmbH), Thomas Bürgler (Geschäftsführung K1-MET GmbH), Irmela Kofler (Arealeitung 2 und 3, K1-MET GmbH), Thomas Stelzer (Landeshauptmann-stelIvertreter), Wilfried Eichlseder (Rektor der Montanuniversität Leoben), Meinhard Lukas (Rektor der Johannes Kepler Universität Linz), Wilfried Enzenhofer (Geschäftsführer Upper Austrian Research GmbH).

Text erstellt von Primetals Technologies Austria GmbH. K1-MET GmbH dankt Primetals herzlich für die Bereitstellung.