EU-Projekt Destiny startete am 01.10.2018

Projekt im Rahmen Horizon2020 Programms

K1-MET arbeitet seit Jahren in enger Kooperation mit Industriepartnern und Forschungseinrichtungen im Bereich Grundlagenforschung, Modellbildung sowie Simulation und führt Versuche im Labor als auch direkt an den industriellen Anlagen durch. Seit 01.10.2018 nimmt K1-MET gemeinsam mit 14 Partnern aus 9 europäischen Ländern am europäischen Projekt DESTINY – Development of an Efficient Microwave System for Material Transformation in energy INtensive processes for an improved Yield (H2020-NMBP-SPIRE-2018) teil.

Dieses EU-Projekt mit einer Laufzeit von 3,5 Jahren und einem Gesamtbudget von 8,4 M€ läuft im Rahmen des Horizon2020 Programms SPIRE und wird zu 85 % gefördert.
Das Konsortium besteht aus folgenden Industrie- und Wissenschaftspartnern:


Das Projekt DESTINY zielt auf den Einsatz von Mikrowellenenergie ab, um für energieintensive Industriesektoren eine kontinuierliche Materialaufbereitung funktionell, ökologisch, skalierbar, reproduzierbar und energiesparend zu gestalten. Die Aufgabenstellung liegt darin, eine Demonstrationsanlage zur Verarbeitung granularer Rohstoffe unter der Anwendung von Mikrowellenenergie als Alternative zu herkömmlichen Aufbereitungsverfahren zu entwickeln. Die DESTINY Anlage ist als modularer Ofen konzipiert und weist signifikante Vorteile hinsichtlich Ressourcen- und Energieeffizienz, Flexibilität, Skalierbarkeit und bezüglich des ökologischen Fußabdruckes auf.

Die Auswirkungen der DESTINY Anwendung auf Prozessstabilität und -effizienz sowie hinsichtlich der Charakteristik von Rohstoffen, Zwischen-, Neben- und Endprodukte werden untersucht, um die industriellen Prozesse in drei Industriesektoren (Zement, Keramik, Stahl) zu verbessern. Neue Aufheiztechnologien, Kontrollsysteme und numerische Simulationswerkzeuge werden genutzt, um das Design und die Funktionalität zu optimieren.

Die Aufgaben von K1-MET im Projekt DESTINY reichen von der Materialbeschaffung bis zur Evaluierung der geplanten Feldversuche. Die folgenden Tätigkeiten werden durchgeführt:

  • Bereitstellung des Materials für die Mikrowellentests
  • Erfassung der Anforderungen an die verwendeten Rohstoffe basierend auf chemischen, physikalischen und thermodynamischen Untersuchungen sowie die Bestimmung geeigneter Mischverhältnisse der einzelnen Massenströme
  • Unterstützung bei der Entwicklung des Anlagendesigns
  • Definition des Prozesses sowie Evaluierung der Versuche im Stahlsektor
  • Unterstützung bei der wirtschaftlichen Evaluierung und Marktanalyse
  • Zuarbeit bei der Festlegung von Leistungszahlen „Key Performance Indicators“ (KPI) / Evaluierung und Lebenszyklus Bewertungen


Das erste Projekttreffen findet am 30. und 31. Oktober 2018 in Brüssel (Belgien) statt. Die zweite Generalversammlung wird am 27. und 28. März 2019 in Ancona (Italien) abgehalten, wo der Fortschritt und die nächsten Schritte präsentiert werden.

Dieses Projekt erhält eine Förderung aus Mitteln des Horizon2020 Programmes der Europäischen Union für Forschung und Innovation unter der Vertragsnummer 820783.

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