Hannover Messe Rückblick

16.02.2017 erstellt von Irmela Kofler

K1-MET Team (Dr. Gijsbert Wierink, second one from the left; Dr. Johannes Rieger, third one from the left).

Business Brunch with Deputy Governor of Upper Austria, Dr. Michael Strugl, and representatives from Austrian media, the Upper Austrian Chamber of Commerce, the UAR and the industrial partners.

UAR-Team Hannover Messe (from the left): Manfred Reiter (LCM); Thomas Ziebermayr (SCCH); Christian Hofer (RECENDT); Robert Holzer (RECENDT); Philipp Fruhmann (CEST); Christoph Burgstaller (TCKT); Petra Mayer-Hejna (UAR); Manfred Schwanthaler (SCCH); Ines Petek (UAR); Herbert Hofinger (PROFACTOR); Dieter Horwatitsch (LKR); Johannes Rieger (K1-MET); Wolfgang Stadlbauer (UAR); Katharina Kolar (Ars Electronica Center); Richard Kretz (LKR); Alfred Angerer (PROFACTOR)

  • 24. – 28. April 2017

Fünf Tage im Zeichen von Industrie 4.0 bei Forschung, Entwicklung und Technologietransfer

Bereits zum zweiten Mal nach 2016 hatte K1-MET GmbH die Möglichkeit, an der Hannover Messe am Gemeinschaftsstand der Upper Austrian Research (UAR) teilzunehmen und als einer von insgesamt 6.500 Einzelausstellern die metallurgischen Forschungskompetenzen in den Bereichen Rohstoffen, Recycling, Optimierung von Hochtemperaturprozessen sowie auf dem Gebiet der Strömungsmodellierung und Prozesssimulation zu präsentieren. Insgesamt besuchten 225.000 Menschen dieses Jahr die Hannover Messe.

Dr. Gijsbert Wierink und Dr. Johannes Rieger veranschaulichten die Forschungsaktivitäten von K1-MET im Bereich Rohstoffe und Recycling anhand unterschiedlicher Einsatzstoffe in metallurgischen Prozessen wie Eisenerz und Kohle. Daneben wurden unbehandelter Stahlwerksstaub (Reststoff aus der Prozessgasreinigung) und daraus abgetrennte Produkte (Wertstoffe Zink und Eisen) gezeigt, welche extern weiterverwendet bzw. im Prozess rezykliert werden (Thema eines Forschungsprojektes). 

Hochtemperaturprozesse in der Metallurgie wie z.B. der COREX®-Reaktor oder der Stranggussprozess wurden durch Simulationen und Prozessmodelle dargestellt. Diese Berechnungstools werden im Zuge der Forschungsarbeiten optimiert, um qualitativ höherwertige Resultate zu liefern und um die realen Entwicklungszyklen in der großtechnischen Anlage zu verkürzen. 

Des Weiteren stellte K1-MET GmbH eine Autokarosserie im Maßstab 1:8 auf der Messe aus, um zu zeigen, wie viele unterschiedliche Stahlsorten alleine in diesem Produkt verarbeitet werden. Moderne High-Tech-Stahlprodukte basieren auf intensiver anwendungsorientierter Grundlagenforschung und auf der Vernetzung von Wissenschaft und Industrie, wobei es von essentieller Bedeutung ist, dass die zugrunde liegenden Produktionsprozesse möglichst effizient ablaufen, um Produktionsfehler zu minimieren.

Neben K1-MET GmbH waren am Stand der Upper Austrian Research noch folgende Unternehmen vertreten: